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Digitalisierung in fünf Schritten

29-12-2016

Der digitale Transformationsprozess ist von mehreren Erfolgsfaktoren abhängig, die im konsequenten Zusammenspiel ein Unternehmen befähigen, die Potenziale der Digitalisierung optimal zu nutzen. Im Folgenden sind diese Erfolgsfaktoren in fünf wesentlichen Aspekten zusammengefasst.


    

1. Kundenorientierung

Nur ein Unternehmen, das in der Lage ist, seine Kunden zu verstehen und dementsprechend zu bedienen, wird sie nachhaltig binden können. Damit dies gelingt, müssen Unternehmen ihren Kunden zuhören und mit ihnen interagieren – bspw. über interaktive Kanäle wie Soziale Medien, Kommentare und Likes, Rückmeldungen auf Umfragen, etc. Dahinter verbirgt sich der Ansatz der kundenorientierten Produktentwicklung.

Die Rolle des „Zuhörers“ stellt für einige Unternehmen eine Erweiterung der Kernkompetenzen dar, die im Rahmen der Digitalisierung jedoch unerlässlich ist.


2. Flexibilität

Schlanke Strukturen, schnelle Entwicklungszyklen und skalierbare Ressourcen sind wichtige Bestandteile einer agilen Unternehmensorganisation, die ein Unternehmen benötigt, um flexibel auf Veränderungen reagieren zu können.

Die Firma Nokia bekam die Auswirkungen einer nicht anpassungsfähigen Organisation und der digitalen Transformation deutlich zu spüren. Der ehemalige Marktführer der Handyindustrie hatte die rasante Entwicklung des Marktes hin zum Smartphone verschlafen, sodass eine zeitnahe Reaktion aufgrund mangelnder Ressourcen und fehlenden Know-Hows nicht möglich war: Es fehlte die Flexibilität. 

Das Prinzip der Flexibilität gilt auch für die technologische Ausstattung. Die ad-hoc-Skalierbarkeit von Cloud-Lösungen kann entscheidende Spielräume verschaffen.


    

    

3. Digitales Denken

Die Digitalisierung ermöglicht es Unternehmen, eine große Menge an Daten zu erhalten. Analysetools wie Omniture, Webtrekk oder Google Analytics bieten eine Reihe von Möglichkeiten. Dabei ist entscheidend, wie die Daten gedeutet werden und welche Daten für den Geschäftserfolg relevant sind.

Deswegen sind Unternehmen gezwungen, die für sie wichtigen Leistungsindikatoren (Key Performance Indicators, KPIs) zu identifizieren. Mithilfe der KPIs kann die Relevanz der Daten richtig eingeordnet werden. So wird die Gefahr verringert, in großen Datenmassen wichtige Veränderungen zu übersehen. 


4. Stabilität

Digitalisierung heißt für ein Unternehmen nicht, dass es sein Kerngeschäft leichtfertig aufgeben soll. Vielmehr soll das Kerngeschäft durch die Optimierung und Digitalisierung der Prozesse zu maximaler Effizienz gebracht werden. Digitalisierung fordert aber auch eine kluge Geschäftsfelderweiterung und eine sukzessive Veränderung des Kerngeschäfts.

Konzerne wie bspw. SAP meistern die Balance zwischen Agilität und Stabilität bereits erfolgreich und zeigen, wie Unternehmen aus einem stabilen Kerngeschäft heraus flexibel auf Veränderungen reagieren können.


    

    

5. Innovation

Möglichkeiten, um die eigenen Produkte und Dienstleistungen mit neuen Entwicklungen zu verbessern, sind, bestehende Modelle zu adaptieren, die eigenen Produkte und Dienstleistungen zu erweitern oder völlig neue zu kreieren. Jedoch lässt sich Innovation nur schwer planen, ist gleichzeitig für die Entwicklung eines Unternehmens aber entscheidend. 

Erfolgreiche Innovationen beginnen bei der Unternehmenskultur, denn ohne eine Kultur des erlaubten Scheiterns kann es keine Innovation geben. Eine Lösung stellt die sogenannte risikominimierte Risikobereitschaft der Unternehmen dar, die einen Raum für Neuentwicklungen und finanzielle Verluste, begrenzt auf ein für das Unternehmen ungefährliches Maß, zur Verfügung stellt. 


Quellen

    

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